{"id":165,"date":"2024-12-18T00:16:52","date_gmt":"2024-12-17T23:16:52","guid":{"rendered":"https:\/\/schandschrift.de\/?p=165"},"modified":"2024-12-18T00:17:15","modified_gmt":"2024-12-17T23:17:15","slug":"ein-selbstgespraech-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/schandschrift.de\/?p=165","title":{"rendered":"Ein Selbstgespr\u00e4ch #3"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich gr\u00fc\u00dfe Sie nochmals. Ich hoffe, es st\u00f6rt Sie nicht. Mein Kopf ist wieder ein wenig durch den Wind. Ich glaube, ich habe heute wieder gemerkt, warum ich das Alleinsein doch gerne habe. Wissen Sie, ich erinnere mich gerade an einen Moment vor einigen Jahren. Vor etwa 5,5 Jahren, als ich mit meinem jungen Idealismus noch durch die Welt geturnt bin. Es gab damals so ein Projekt, welches ich sehr bewegend fand, es hie\u00df das \u201cEye-Contact Experiment\u201d. Es ging darum, dass Menschen sich trafen und begannen, sich einander in die Augen zu schauen, ohne weiter etwas zu sagen. Nur f\u00fcr eine Minute. Sehr intensiv. Ich begab mich damals mit einer Decke auf eine von Erfurts Br\u00fccken und bot es den Leuten an, sich zu mir zu setzen und mir in die Augen zu schauen. Die meisten fanden das sehr merkw\u00fcrdig, aber es gab drei Menschen, die sich zu mir setzten und dieses eigenartige Experiment mit mir durchf\u00fchrten. Eine Frau hatte mich danach sehr innig umarmt und sich daf\u00fcr bedankt, sie meinte, dass ihr der Moment sehr wichtig war. Schlie\u00dflich holte mich meine damalige Freundin ab und wir sa\u00dfen dann auch eine Weile da und sahen uns in die Augen. Sie hatte sehr sch\u00f6ne Augen, gr\u00fcn-blau und noch ein wenig naiv, so wie ich es damals auch war. Es war ein Moment, den ich bis jetzt nicht verga\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt das Sprichwort, die Augen sind der Spiegel der Seele. Und auch wenn es erst wenige Jahre her war, schien es mir, als w\u00e4ren wir damals noch wirklich gl\u00fccklich. Aufgrund unserer Dummheit. Aufgrund unseres beschr\u00e4nkten Blicks. Ich kannte schlie\u00dflich nur das kleine, heimelige Erfurt und ich begegnete immer vielen freundlichen Menschen. Und wenn ich mich recht entsinne, schaue ich den Menschen zunehmend immer seltener in die Augen. Ich habe mich sehr gut darin ge\u00fcbt in dieser Disziplin. Kann man das so sagen? Und das ist glaube ich etwas, was mir heutzutage manchmal Angst bereitet. Wenn man sich gegenseitig in die Augen schaut, ohne etwas Gr\u00f6\u00dferes dabei zu denken, dann verschwindet die Welt um einen und man ist nur mit dem Anderen. Man <em>ist<\/em>. Und in diesem Sein, in dem man sich fast nackt anschaut, wird alles andere unwichtig.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bei meiner Ex-Freundin war es allerdings ein wenig anders. Ich kannte sie recht gut, besser als jede andere Person sie kannte. Und das, obwohl wir gar nicht so lange zusammen waren. Sie hat es mir sogar so gesagt. Und sie verriet mir auch, dass sie es nicht ertragen konnte, wenn ich sie so ehrlich ansah. Sie hatte eine schlechte Meinung von sich selbst \u2013 warum, das konnte ich bis heute nicht ergr\u00fcnden. Ich habe auch irgendwann aufgeh\u00f6rt, das zu hinterfragen, sondern es einfach akzeptiert. Ich habe aber genau erkannt, dass sie immer eine gro\u00dfe Scham davor hatte. Bei mir selbst kenne ich diese Scham ebenso, denn ich hatte die komische Angewohnheit, mir manchmal selbst im Spiegel f\u00fcr einige Minuten in die Augen zu schauen. Schauen Sie sich auch selbst in die Augen? Das ist ein sehr besonderes Erlebnis, weil man dort zu uneingeschr\u00e4nkter Aufrichtigkeit gezwungen ist. Ich habe es bei mir selbst ebenso akzeptiert, dass ich ein schwacher Mensch bin. Das hat mich stark gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Gestern begegnete ich einer alten Freundin. Ich hatte nicht damit gerechnet, aber es hat vieles in mir ausgel\u00f6st. Sie hie\u00df nicht nur wie meine Ex-Freundin, sondern sie sieht auch noch so \u00e4hnlich aus und hat die gleiche Art, alles, was auch nur einige Tage in die Zukunft ging, komplett auszublenden. Das hat mich ein wenig gegruselt, denn auch wenn sie sonst in vielen Aspekten ganz anders ist, war sie in dieser Hinsicht meiner Jugendliebe sehr \u00e4hnlich. Und das kann ich nur deswegen sagen, weil ich meine Ex-Freundin so gut kannte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die besagte alte Freundin schleppte mich dann ein wenig durch die Stadt. Ich hatte eigentlich noch Dinge zu erledigen, aber Sie wissen ja, dass ich mich gerne hinrei\u00dfen lasse, lieber menschliche Beziehungen zu erkunden als mich den allt\u00e4glichen Verpflichtungen zu widmen. Und sie lud mich ein, mit einigen Freunden von ihr Zeit zu verbringen, die alle ein wenig zu viel Gl\u00fchwein getrunken hatten. Es war schon witzig und ich konnte mich auch nicht erwehren, einfach viel zu lachen und den ganzen Kitsch, der sich auf dem Weihnachtsmarkt sammelt, mit gro\u00dfen Augen zu verfolgen. Sie hat mich einfach f\u00fcr einige Stunden aus meinem Alltag herausgezogen und in eine Gesellschaft geworfen, der ich in diesem Jahr lange nicht mehr begegnet war. Doch wissen Sie, es ist eigenartig, diesen Menschen in die Augen zu schauen. Es ist eine Mischung aus Faszination und gleichzeitig bin ich mir nie sicher, ob man sich aufrichtig begegnet. Ich sp\u00fcrte immer einen Hauch von Eskapismus, Hedonismus und Seinsvergessenheit. Und ich glaube, Menschen f\u00fchlen sich in meiner Gegenwart h\u00e4ufig beobachtet. Ich f\u00fchlte mich etwas fehl am Platz und auch wenn ich das artikulierte, sagten sie, es sei alles gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wissen Sie, wenn ich von Hedonismus und Eskapismus rede, dann rede ich auch immer von Trauer. Ich habe an mir selbst lange dieses Tr\u00e4umertum beobachtet und ich erkenne dieses Tr\u00e4umertum auch bei anderen Menschen sehr schnell. Ob das nun wirklich so ist, kann ich ja eigentlich nicht beurteilen. Aber wissen Sie, ob man richtig liegt, kann man zumindest teilweise testen, wenn man die Schlussfolgerungen in Hypothesen \u00fcbersetzt und wenn diese eintreffen, dann spricht das daf\u00fcr, dass man richtig lag. Ich liege auch ab und an falsch, aber h\u00e4ufiger (ich sch\u00e4tze mal ca. 80% der F\u00e4lle) liege ich richtig. Ich sehe eben nicht blo\u00df die oberfl\u00e4chliche Freude, sondern ich kenne auch sehr gut die darunterliegende Trauer. Im Eskapismus ist es doch schlie\u00dflich so, dass man der Realit\u00e4t entflieht, dass man die Realit\u00e4t (mittels Drogen) k\u00fcnstlich ver\u00e4ndert und sich eine Atmosph\u00e4re schafft, die heimelig ist. In der man sorgenfrei alles ausblendet, weil einem die Last des Alltags zu schwer ist. Und auch wenn man sich nicht viel dabei denkt, es geht schlie\u00dflich einfach nur um ein bisschen Spa\u00df, dann bleibt doch die Frage: Kann man nicht gl\u00fccklich sein im Alltag, in dem man \u00fcberhaupt nicht flieht, sondern in seinem ganzen Tun einfach da ist und mit voller Kraft sich der ungesch\u00f6nten Realit\u00e4t stellt? Welchen Grund sollte man haben, der Realit\u00e4t zu entfliehen, wenn die Realit\u00e4t bereits so sch\u00f6n ist, dass man daraus gar nicht entfliehen m\u00f6chte?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich entfliehe in letzter Zeit sehr selten der Realit\u00e4t. Ich bin \u2013 trotz ung\u00fcnstiger Umst\u00e4nde \u2013 ein recht zufriedener Mensch. Und ich m\u00f6chte auch nicht sagen, dass meine Realit\u00e4t durch gro\u00dfe Gl\u00fccksgef\u00fchle gepr\u00e4gt ist, sondern eher durch eine Balance, die ab und zu ein wenig nach oben und unten ausschweift, aber h\u00e4ufig doch wieder zu einer positiven Mitte zur\u00fcckkehrt. Ich kenne aber auch gut das Leben, welches wie bei einer bipolaren St\u00f6rung zwischen gr\u00f6\u00dfter Freude und tiefster Trauer schwankt. Doch seitdem ich mich nicht mehr den gro\u00dfen Exzessen widme, sondern eher nach einer Mitte suche, hat es mich nie gro\u00df gest\u00f6rt, dass mein Leben etwas langweilig geworden ist. Ich mache trotzdem immer wieder neue Bekanntschaften und Fortschritte in meinen langfristigen Pl\u00e4nen, das ist die Quelle meiner Gelassenheit. Aus dieser Mitte heraus meine ich doch zu erkennen, wenn etwas \u201czu viel ist\u201d. Dies war gestern der Fall, es war sehr sch\u00f6n, aber auch zu viel (das merke ich sp\u00e4testens dann, wenn Menschen statt einfach den Pegel zu halten, dann doch zu Koks und Schnaps greifen). Ich merke das auch heute, dass obwohl ich nicht viel getrunken habe, aber doch eine Menge eskapistischen Spa\u00df hatte, eine leicht mulmige Tagesnote versp\u00fcrte. Der K\u00f6rper strebt, so meine system-kognitivistische Sicht, immer nach einem Gleichgewicht und \u00fcberschw\u00e4ngliche Freude hat immer den Preis einer gewissen negativen Seite.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe, dieses Urteil st\u00f6rt Sie nicht. Es macht mir manchmal Angst, diese mitzuteilen, denn das bedeutet, wenn man von gr\u00f6\u00dfter Freude spricht, auch von gro\u00dfer Trauer sprechen muss. Menschen sind dann alleine traurig, sie kehren in sich ein, weinen unter den Decken und wenn sie hinaus in die Welt k\u00f6nnen, dann decken sie sich mit den gr\u00f6\u00dften S\u00fcchten und Lastern der Welt ein, um diese Trauer vor der Welt zu verbergen. Und weil sie oftmals denken, sie seien damit ganz allein, haben sie noch gr\u00f6\u00dfere Angst, dass jemand aufdecken k\u00f6nnte, dass sie eigentlich doch sehr traurig sind. Ich w\u00fcnschte, ich bildete mir das alles nur ein. Aber Studien und meine Erfahrungen berichten Gegenteiliges.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich begann mit einer Bemerkung dazu, dass ich das Alleinsein sehr genie\u00dfe. Wissen Sie, ich kenne nicht viele Menschen, die eher nach einer geordneten Mitte streben. Und noch weniger Menschen kenne ich, die das so genau reflektieren. In der westlichen Welt ist das selten. Es wurde uns nie beigebracht. Und nicht jeder hat ein Bestreben danach, das, was uns beigebracht wird \u2013 das ist z. B. Konsum, Scham und Sucht \u2013 zu hinterfragen. Dann m\u00fcsste man sagen, ich mache das, was jeder macht, radikal anders. Ich mache etwas, womit ich rechnen muss, dass niemand es versteht, dass ich vielleicht alleine ende. Es erfordert sehr viel Mut, zumindest behaupten das Philosophen, aber mein inneres Gef\u00fchl sagt mir, dass es vielleicht nicht ganz falsch ist. Und Mut ist etwas, was den meisten auch nicht beigebracht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht interpretiere ich das auch nur so, damit ich das Alleinsein rechtfertigen kann. Klingt doch sch\u00f6n, wenn das Alleinsein als St\u00e4rke interpretiert wird. Aber eigentlich, das habe ich etwas weggelassen, ist das Alleinsein auch eine gro\u00dfe Schw\u00e4che von mir. Denn in der Gesellschaft sehe ich so h\u00e4ufig diese Trauer. \u00dcberall. Ich habe vor einigen Jahren mit einer Frau dieses Gespr\u00e4ch auch gef\u00fchrt. Sie machte mir die Ans\u00e4tze meiner damaligen Dreadlocks. Sie hie\u00df \u2013 der Zufall ist wirklich sehr merkw\u00fcrdig \u2013 genauso wie meine Ex-Freundin und die alte Freundin von gestern. Und sie sagte mir genau das Gegenteilige, wenn man wei\u00df, dass Trauer da ist, warum sieht man nicht eher zum Gegenst\u00fcck, zur Freude? Sie gab mir durchaus recht, dass man die Trauer wahrnehmen kann, aber man kann doch stattdessen genauso gut die Freude oder das Gl\u00fcck wahrnehmen? Also was hat es damit auf sich, dass ich mich so darauf versteife?<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht verrate ich Ihnen das ein anderes Mal. Vielleicht wei\u00df ich es selbst auch nicht so genau. Ich wei\u00df nur, dass ich das Gef\u00fchl habe, dass das Gl\u00fcck eben in der Realit\u00e4t, fest verankert im Leben, mit all seinen Herausforderungen sein sollte. Das Gl\u00fcck, welches einem vom Alkohol oder Drogenkonsum widerf\u00e4hrt, ist dieses Gl\u00fcck wirklich aus der eigenen Kraft heraus? Und da habe ich mich doch von vielen Philosophen einlullen lassen, dass es mir immer um Wahrhaftigkeit geht, dass wahres Gl\u00fcck immer zu sp\u00fcren ist und nicht, um der Trauer zu entfliehen, sondern weil wahrhaftiges Gl\u00fcck Trauer als ein Geschenk betrachtet. Wissen Sie, ich beklage mich schon ein wenig dar\u00fcber, wenn ich Trauer versp\u00fcre. Aber gleichzeitig wei\u00df ich auch, dass Trauer zum Leben dazu geh\u00f6rt, dass ein ehrliches Leben doch nur lebenswert ist, wenn man so etwas versp\u00fcrt. Dass das Leben nicht blo\u00df monoton ist, sondern vielseitig und dass man keine Angst versp\u00fcrt, diesen unangenehmen Erfahrungen ins Gesicht zu blicken. Ist Trauer in diesem Sinne dann nicht etwas Gro\u00dfartiges? Ist diese Trauer nicht eine Erinnerung daran, dass wir Menschen sind, die nicht blo\u00df wie Maschinen funktionieren (denn wenn man blo\u00df ein freudiges Gesicht abgibt, dann funktioniert man eben f\u00fcr die Gesellschaft)? Es ist genauso wie das Kranksein. Erst wenn wir krank werden, freuen wir uns dar\u00fcber, dass wir doch h\u00e4ufiger gesund sind und lernen es besser zu sch\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich glaube, ich verquassele mich ein wenig. Letztlich ist es ja auch egal, wie wir unser Leben selbst beschreiben, denn das Leben leben ist nicht gleich das Leben zu interpretieren. Aber das Interpretieren ist eine Art Bew\u00e4ltigung (zumindest meint Rorty es), dass man zumindest wei\u00df, warum Dinge passieren und dass man dem nicht ohnm\u00e4chtig ausgeliefert ist, dass sie passieren. Vergessen Sie nicht. Nehmen Sie es nicht zu ernst. Wenn Sie das Gef\u00fchl haben, dass das, was ich schreibe, Unfug ist, dann vergessen Sie es lieber.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich gr\u00fc\u00dfe Sie nochmals. Ich hoffe, es st\u00f6rt Sie nicht. Mein Kopf ist wieder ein wenig durch den Wind. Ich glaube, ich habe heute wieder gemerkt, warum ich das Alleinsein doch gerne habe. Wissen Sie, ich erinnere mich gerade an einen Moment vor einigen Jahren. 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